Chronik | Weltchronik
10.07.2018

Polnische Polizisten verteilten einen Tag keine Strafzettel

Protestaktion gegen niedrige Bezahlung und Personalmangel

Einen Tag lang keine Strafzettel: Polnische Polizisten haben am Dienstag aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen keine Strafzettel verteilt. Man wolle damit auf die dramatische finanzielle Situation sowie Personalmängel aufmerksam machen, sagte Andrzej Szary vom Polizeiverband. Schätzungen zufolge beteiligten sich an der Aktion mindestens 30.000 Beamte.

Sie forderten unter anderem eine Gehaltsaufstockung von monatlich umgerechnet etwa 150 Euro ab 2019. Derzeit verdienten Berufsanfänger nach Angaben des Verbands etwa 460 Euro netto. Für dieses Gehalt riskierten sie oft ihr Leben im Dienst.

Sie hofften mit dem Strafzettel-Stopp Polens Regierung an den Verhandlungstisch zu bringen. Allerdings durften sie nur bei kleineren Verstößen komplett auf Bußen verzichten - wie zum Beispiel einer bei Rot überquerten Ampel. Temposünder hingegen wurden weiterhin bestraft. Verbandsangaben zufolge wäre es rechtswidrig, bei groben Rechtsverstößen keine Strafen zu verhängen.

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